Nada Chekh, als Tochter arabisch-muslimischer Migrant:innen in einem Gemeindebau in Wien Favoriten aufgewachsen, erzählt über ihre persönlichen Befreiungskämpfe. Anschließend: Diskussion mit Selma Yildirim und Ayse Maluhan.
Nada Chekh ist als Tochter arabisch-muslimischer Migrant:innen in einem Gemeindebau in Wien Favoriten aufgewachsen. In ihrem Buch „Eine Blume ohne Wurzeln“ beschreibt sie ihr eigenes Ringen um Freiheit, Selbstermächtigung und Unabhängigkeit vor dem Hintergrund religiös-konservativer und patriarchaler Strukturen. Sie thematisiert rigide Regeln, Kontrolle und Doppelmoral, aber auch Fragen der Zugehörigkeit in einer Welt, die von der Einteilung in Wir/die Anderen geprägt ist.
Mit einem Impulsreferat gibt die Autorin Einblicke in ihre eigene Geschichte. Anschließend findet mit Selma Yildirim und Ayse Maluhan eine offene Gesprächsrunde statt.
Impulsreferat: Nada Chekh (Freie Journalistin und Autorin)
DiskutantInnen:
Selma Yildirim (Nationalratsabgeordnete und Frauenvorsitzende der SPÖ Tirol)
Ayse Maluhan (Sozialarbeiterin; Verein Beziehungsweise Lernen)
Moderation: Danijela Račić (Gleichbehandlungsanwältin)
Nach der Veranstaltung laden wir zum gemütlichen Abendausklang ein.
Buchtipp zur Veranstaltung: Nada Chekh: Eine Blume ohne Wurzeln, Haymon Verlag 2023.